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    Veröffentlicht: 24.06.2014 23:48  Seitenaufrufe: 3913 

    Jubiläums-Forumtreffen 2014


    ein wenig stolz und doch mit einem lachenden und einem weinenden Auge nahmen wir die Herrausforderung wieder an, das 10. Malinoisforum - Jubiläumstreffen auszurichten. Es wurden Listen geschrieben und Pläne gemacht, doch oben strichen wir eine Aufgabe weg und unten kamen zwei neue hinzu.
    Die große Frage war: Wieviel Menschen und wieviel Hunde werden kommen? Und möchten Sie alle verköstigt werden?
    Diese Fragen konnten wir, in super Zusammenarbeit mit dem Forumteam, anhand von Essenslisten schnell klären und so konnten
    wir uns wieder unserem Gelände und Aufgaben widmen.

    Die Zeit verging wie im Flug und der erste stand auf der Matte, LUTZ !! Der Mann für alle Fälle und guter Freund des Vereins.
    Der Wettergott hatte es auch sehr gut mit uns gemeint und so konnte das Treffen starten.
    Die Workshops begannen Freitag durch die Anreise etwas schleppend und so sprang Helmut beim
    Körtraining ungeplant für Dirk ein. Die Abläufe bei uns begannen zu greifen und der erste Stein fiel vom Herzen.
    Der Samstag warf wettertechnisch seine "Schatten" vorraus .

    Bei der Eröffnungsrede von Toto und Gaby, hatten bestimmt einige von uns einen Klos im Hals, als Toto für uns den Hut zog.
    Da wusste ich das wir alles richtig gemacht haben. Danke für diese Geste!
    Der Tag verging wie ein Wimpernschlag und schon saßen wir beim Abendbrot, dass die zwei 59´ und die eine 80´ wie immer
    in Akkord aber doch köstlich gegrillt hatten. Die weiteren Stunden am Samstagabend wurden für "fachliche" Diskusionen und Blödeleien genutzt. Toto war wohl mal wieder froh vernünftiges Bier zu trinken und so saßen wir bis 3:00 Uhr früh auf der Terrasse und verkosteten einige.

    Am Sonntag standen die ersten schon morgens unter dem Abkühlungsschlauch mit Brunnenwasser, dieser sich an dem
    Wochenende für Hunde, Kinder und Erwachse als "Kurzurlaub" herausstellte. Der Spaßpokal machte seinem Namen
    alle Ehre, wobei ich hier für die Kinder mit ihren Vierbeinern nochmal den Hut ziehen möchte.

    Die Workshops und die Physio haben, wie man gehört hat, voll eingeschlagen. Jeder war begeistert und konnte was für sich und seinen Hund mitnehmen. Vielen Dank an die Workshopleiter !!

    Mir bleibt nur noch folgendes zu sagen: Es war eine geile Veranstaltung und wir hoffen es hat Allen gefallen und jeder ist gesund und heil nach Haus gekommen. Ich möchte mich bei jedem der seinen Anteil erbracht hat bedanken, besonders bei dem Grillteam 59´+ 80´, Annett für die Veggie Speisen und bei allen anderen Vereinsmitglieder und Helfer. Natürlich auch bei den Fories, die uns ein weiteres mal ihr Vertrauen geschenkt haben.

    Bleibt gesund und vielleicht gibt es ja nochmal ein Treffen in Magdeburg

    HSV Gross Ottersleben
    Tobias Biewend

    Danke schön ....
    von Veröffentlicht: 18.09.2013 20:23     Seitenaufrufe: 3694 

    Tierische Nebenerzeugnisse
    Es können enthalten sein: Hirn, Lunge, Nieren Blut, Knochen, Wolle, Hörner, Gewebe, Sehnen, Haut, Urin, Mägen, Därme, Drüsensekrete, Hormone aus Fruchtblasen. Das natürlich nicht nur von Rind, Schwein, Lamm und Pute, nein von ALLEN Tieren! Bedenken Sie, das Tausende von Tieren jährlich in Versuchsanstalten, beim Tierarzt oder auf der Straße verenden. Tierische Nebenprodukte stammen meistens aus Abdeckereien. Diese verarbeiten z.B. auch Rücklieferungen verdorbener Waren aus Supermärkten und Großküchen.
    Auch für Zootiere findet ...
    Veröffentlicht: 29.04.2013 13:53     Seitenaufrufe: 4799 

    Der Text wurde mit freundlicher Genehmigung von Herrn Volker Riedel zur Verfügung gestellt


    Vor ca. 30 Jahren, als ich meine ersten „Gehversuche“ in Bezug auf die Malinoiszucht machte und zwangsläufig immer häufiger in Belgien landete, war einer der ersten Sätze die ich dort hörte:

    „ Ein guter Malinoiszüchter hat entweder einen Fluss hinter dem Haus oder ein Gewehr im Zwinger“.
    Das lassen wir jetzt einfach mal so stehen.
    Vorweg noch eine kleine, aber wichtige Anmerkung:
    In Belgien gab es irgendwann in den 60er Jahren Streit im FCI-anerkannten St. Hubert (so was wie der VDH in Deutschland). Ein großer Teil der Leistungssportler gingen in den NVBK (Nationaal ...
    Veröffentlicht: 22.04.2013 11:39     Seitenaufrufe: 4276 
    Vorschau

    Cerebelläre Ataxie beim Malinois

    Veterinärmedizinische Universität Wien
    Interne Medizin Kleintiere


    18.04.2013

    Bei jungen Malinois-Welpen kann es zum Auftreten einer, primär vom Kleinhirn ausgehenden, Koordinationsstörung kommen (cerebelläre Ataxie). Die Erkrankung wurde an der Veterinärmedizinischen Universität Wien retrospektiv untersucht und die ersten Ergebnisse 2011 veröffentlicht (Spongy Degeneration with Cerebellar Ataxia in Malinois Puppies: A Hereditary Autosomal Recessive ...
    von Veröffentlicht: 17.12.2012 22:47  Seitenaufrufe: 9196 

    Ist ein Malinois der richtige Hund für mich?

    Dies ist eine der häufigsten Fragen, die in Foren, Hundeschulen und auf Hundeplätzen in Bezug auf den Mali gestellt werden. Leider häufig erst nach der Anschaffung. Aber Gott sei Dank gibt es immer noch Menschen, die sich vor der Anschaffung ihres Wunschhundes die Frage stellen, ob dies auch wirklich die richtige Rasse für sie ist. Manchen ist sogar bewusst, dass eine andere Frage eigentlich noch viel wichtiger ist, um die richtige Entscheidung zu treffen, nämlich die Frage: „Bin ich der richtige Mensch für einen Malinois?“.

    Auf beide Fragen wird sich hier, auch bis zum letzten Satz, kein eindeutiges Ja oder Nein finden, aber hoffentlich einige Überlegungen und Gedankenansätze, die dabei helfen, die richtige Entscheidung für den Einzelnen und vor allem auch ihren zukünftigen Vierbeiner zu treffen.

    Die einen sagen, der Malinois ist nur etwas für sehr erfahrene Hundesportler, die mit hoch im Trieb stehenden Hunden umzugehen wissen. Die ihre Erfahrungen damit haben, was es bedeutet, einem Hund gegenüber ohne Gewalt konsequent zu sein und die einem Malinois die Auslastung geben können, die er braucht. Die anderen sagen, das sei ja alles schön und gut, aber letztendlich sei der Mali auch nur ein Hund. Wer hat Recht? Die Antwort auf diese Frage ist recht einfach, nämlich beide.

    Da zum Wesen des Malis jede Aussage etwas abweicht und es somit für einen Interessenten nicht leicht ist, aus verschiedenen Aussagen den eigentlichen Kern heraus zu filtern, der ihm bei der Entscheidung "Malinois Ja oder Nein" helfen kann, halten wir uns hier einmal an den Rassestandard.

    Der Standard für die Rasse Malinois sagt Folgendes über das Wesen seiner Rassevertreter aus, „Er ist wachsam und rege und von übersprudelnder Lebhaftigkeit und stets aktionsbereit. Neben seiner angeborenen Fähigkeit des Herdenhüters ist er ausgesprochen wachsam in Haus und Hof. Er verteidigt seinen Herrn ohne jegliches Zögern hartnäckig und leidenschaftlich. Er vereinigt alle für einen Schäfer-, Wach-, Schutz- und Diensthund geforderten Eigenschaften. Sein lebhaftes und munteres Temperament und seine gefestigten Charaktereigenschaften, die weder Angst noch Aggressivität kennen, spiegeln sich in seiner Körperhaltung und seinen wachen Augen.“

    Davon ausgehend, dass die Ausprägung einzelner Eigenschaften natürlich von Hund zu Hund unterschiedlich ist und jedes einzelne Individuum in einzelnen Punkten auch gänzlich abweichen kann, bedeuten die einzelnen Punkte Folgendes:

    „Er ist wachsam und rege und von übersprudelnder Lebhaftigkeit und stets aktionsbereit.“ Das bedeutet, ein Malinois braucht viel Bewegung und Auslastung. Mit Gassigängen und vielleicht ein bisschen Radfahren ist er in den meisten Fällen nicht zufrieden zu stellen. Er braucht eine Aufgabe, die er als Diensthund oder im Hundesport finden kann. Doch Obacht! Hundesport ist nicht gleich Hundesport, der Hund sollte damit wirklich gefordert werden, damit seine übersprudelnde Energie auch ein ausgleichendes Ventil findet. Man sollte sich auch bewusst sein, dass es Exemplare dieser Rasse gibt, die nicht mit Sportarten wie Agility und Breitensport zufrieden zu stellen sind und eine Auslastung als Diensthund oder durch eine Schutzhundesportart brauchen. Das weiß man bei einem Welpen nicht immer von vorne herein, also sollte man sich der Tatsache bewusst sein und sich damit abfinden können, dass unter Umständen der Hund die Sportart bestimmt. Wer Hundesport grundsätzlich ablehnt und/oder nicht die Möglichkeit oder Zeit hat, die es benötigt, einen solchen Hund auszulasten, sollte sich nach einer geeigneteren Rasse umsehen.

    „Neben seiner angeborenen Fähigkeit des Herdenhüters ist er ausgesprochen wachsam in Haus und Hof.“ Ein Malinois bekommt alles mit, was sich in seiner Umgebung tut und reagiert darauf. Wie er genau reagiert, hängt vom jeweiligen Charakter ab und kann die komplette Bandbreite zwischen „unruhig werden“ bis zur „Hyperaktivität“ und „aggressivem nach Vorne gehen“ abdecken. Natürlich spielen hier auch Ausbildung und Erziehung eine große Rolle und als Besitzer eines Malinois sollte man auch mit extremen Reaktionen seines Hundes umgehen und sie in gewünschte Bahnen lenken können.

    „Er verteidigt seinen Herrn ohne jegliches Zögern hartnäckig und leidenschaftlich." Auch hier wieder wie zuvor, die Ausprägung der genannten Eigenschaften variiert und von recht abgeklärten Exemplaren bis zu den Hunden, bei denen für Maliunerfahrene nichtig wirkende Kleinigkeiten ausreichen, um in den “Schutzmodus“ zu gehen, ist bei dieser Rasse alles möglich. Die meisten Rassevertreter fallen sicherlich nicht in Extreme, aber als Besitzer eines solches Hundes sollte man seinen Hund sehr gut kennen, seine Reaktionen nicht nur lesen, sondern da ein Malinois meist blitzschnell reagiert, oft auch vorausahnen und vor allem in die gewünschte Richtung kontrollieren und lenken können.

    „Er vereinigt alle für einen Schäfer-, Wach-, Schutz- und Diensthund geforderten Eigenschaften“. Ein Malinois bringt alle Eigenschaften mit, die ein Wach-, Schutz- und Diensthund braucht. Wer einen solchen Hund sein eigen nennen möchte, muss sich dieser Tatsache bewusst sein. Ein Mali ist, sofern er ausgelastet ist, in den meisten Fällen auch ein guter Familienhund, aber in erster Linie ist er ein Gebrauchshund und als solcher muss er gehalten, gefordert, gefördert, geleitet und gelenkt werden. Wer vor allem einen agilen Familienhund wünscht, wird mit dieser Rasse sicherlich maximal in den Ausnahmefällen, die es in jeder Rasse gibt, glücklich. In letzterem Fall sollte man sich aber für einen erwachsenen Hund entscheiden, bei dem man sich sicher sein kann, dass er ein eher untypischer Malinois ist.



    „Sein lebhaftes und munteres Temperament und seine gefestigten Charaktereigenschaften, die weder Angst noch Aggressivität kennen, spiegeln sich in seiner Körperhaltung und seinen wachen Augen.“ An dieser Stelle kommt es besonders viel auf den Halter eines Malinois an. Bei einem erfahrenen Hundehalter, der es versteht, seinen Hund mit gewaltloser Konsequenz zu erziehen und zu führen, der die Sensibilität besitzt, um seinem Hund von klein auf die Sicherheit zu geben, die er braucht, um sich auf seinen Menschen zu verlassen, ihm zu vertrauen und sich an ihm in unklaren oder unbekannten Situationen zu orientieren, bei dem wird ein durchschnittlicher Malinois ein furchtloser Hund ohne gesteigerte Aggressivität sein.

    Eines muss dabei jedoch klar sein, ein Standard zeigt immer das Idealbild des Hundes einer Rasse und es gibt eine große Bandbreite, wie sich das Wesen eines Hundes zeigen kann. Da der Malinois ein Hund der Extreme ist, können manche Abweichungen vom Ideal auch extreme Auswirkungen haben. Als Käufer eines Welpen dieser Rasse muss man dies erkennen und darauf reagieren können und man muss bereit sein, sich auch einfach einmal damit abzufinden, dass sein Hund ist, wie er ist und nicht geändert, sondern nur kontrolliert und gelenkt werden kann. Man muss sich bewusst sein, dass sich das bisherige Leben mit dem Einzug eines solchen Hundes oft grundlegend auf den Kopf stellt.

    Es gibt durchaus Malinois, die weniger die Gebrauchshunde sind, als sie es vom Standard her eigentlich sein sollten. Genauso gibt es Malis, die sehr viel mehr der Gebrauchshund sind, als es sich Viele wünschen würden und die sehr viel mehr geführt und gelenkt werden müssen, damit sie nicht ihre eigenen Entscheidungen treffen, die oft nicht mit den Vorstellungen ihrer Menschen konform gehen. Als Käufer eines solchen Hundes muss man nicht nur bereit, sondern auch in der Lage sein, sich seinem Hund anzupassen.

    Ein Malinois ist im Allgemeinen sehr sensibel und lernt äußerst schnell. Dies ist gepaart mit großer Triebstärke und Schnelligkeit, weshalb Fehler in Erziehung und Ausbildung oft weitreichendere Folgen haben, als bei den meisten anderen Rassen. Unter anderem aus diesem Grund wird Hundeanfängern meist vom Malinois abgeraten, denn schon häufig hat sich heraus gestellt, dass viele Hundeanfänger überfordert sind mit einem Hund dieser Rasse. Zum Beispiel halten regelmäßig Hundeanfänger ihren Malinoiswelpen schon für aggressiv, weil er anfangs in alles beisst, was sich bewegt. Das sind halt nicht nur Bälle und anderes Hundespielzeug, sondern auch Hosenbeine, Füße, Hände und jegliche Art von Kleidungsstücken. Dies ist zwar ein Verhalten, welches auch Welpen vieler anderer Rassen zeigen, aber da der Malinois von klein auf mit mehr Tempo, Willen und Ernsthaftigkeit zur Sache geht und dabei viel weniger tollpatschig wirkt, als Welpen anderer Rassen, wird sein Verhalten oft missgedeutet und statt das die Hundehalter das gezeigte Verhalten sanft und konsequent umlenken und nötige Grenzen setzen, werden die ersten großen Baustellen aufgemacht und der Weg in ein gemeinsames, harmonisches Leben wird steinig.
    Auch das konsequente Setzen von Grenzen will erst einmal gelernt werden und ein triebstarker, reaktionsschneller Malinois, der immer einen Weg findet, sich durchzusetzen, kann zu einer Gefahr für seine Umwelt werden. Wird ein solcher Hund jedoch von klein auf gegängelt und “klein“ gehalten, kann er sich nie wirklich entfalten und zu einem selbstsicheren, typischen und idealen Vertreter seiner Rasse werden. Deshalb ist es besonders bei einem Malinois wichtig, das richtige Fingerspitzengefühl für seinen Hund zu haben, was für einen unerfahrenen Hundehalter zwar nicht unmöglich, aber doch besonders schwierig ist. Das muss allerdings nicht bedeuten, dass grundsätzlich die erfahrenen Hundler die besseren Malihalter sind, denn Mancher mag schon jahrzehntelange Erfahrung haben und trotzdem nie ein wirklicher Malimensch werden.

    Zum Abschluss noch kurz zu den Hundesportlern, die sich mit der Überlegung tragen, eventuell von ihrer bisherigen Rasse auf den Malinois zu wechseln. Eine solche Entscheidung will wirklich sehr gut überlegt sein, denn der Mali ist nicht nur der Sportkracher, der bei rasseübergreifenden Veranstaltungen im IPO fast immer vorne liegt und dem jegliche Form von Arbeit im Blut zu liegen scheint. Der Malinois ist auch der sensible Sportkamerad, der häufig ein wenig gebremst werden muss. Der einmal Beigebrachtes sicher behält, auch wenn es falsch gezeigt wurde. Der Fehler, Ungerechtigkeiten und zu starke Einwirkungen nur schwer oder auch gar nicht verzeiht.

    Egal ob erfahren oder unerfahren, Hundesportler oder nicht - die Anschaffung eines Malinois muss gut überlegt werden und die Entscheidung, ob er der richtige Hund für einen ist, lässt sich nicht nur durch theoretische Überlegungen, das Wälzen von Büchern oder die Recherche im Internet finden. Wichtig ist es auch, sich diese Hunde live anzusehen. Auf Hundeplätzen, bei den Haltern daheim und bei Züchtern. Man muss auch live sehen, wie unterschiedlich diese Hunde teilweise sind. Um, wenn die Entscheidung für einen Malinois fallen sollte, einen für sich möglichst idealen Hund zu finden.

    Wie eingangs schon geschrieben - in diesem Text wird Niemand eine klare Antwort finden, ob ein Mali der für ihn passende Hund ist. Das muss Jeder für sich selber entscheiden. Am besten mit der Hilfe von Malikennern, die ihm bei der Entscheidung zur Seite stehen. Das Einzige, was an dieser Stelle klar gesagt werden kann ist, dass Jemand, der nicht bereit ist, an sich selber zu arbeiten, seinen festen Weg in der Hundeausbildung und Erziehung bereits gefunden hat und von diesem nicht abweichen möchte oder kann, der nicht bereit ist, sich auch selber an seinen Hund anzupassen und der nicht offen ist für Neues und eventuelle Veränderungen, die Finger von dieser Rasse lassen sollte.

    Zu Beginn wurde geschrieben, es sei wahr, dass auch der Mali nur ein Hund sei. Ja das stimmt, er ist nur ein Hund. Nicht mehr, allerdings auch nicht weniger. Der Malinois ist noch eine der ursprünglichsten Rassen. Ausgestattet mit allen Verhaltensweisen und Trieben, die ein Hund dieser Rassen hat und braucht, welche bis heute immer für die Arbeit gezüchtet wurden. Eine Rasse, die nicht angepasst wurde an eine Gesellschaft, in der leider immer häufiger die Grenzen zwischen Hunden und modischen Accessoires verschwimmen und in welcher Hunde oft keine Hunde mehr, sondern vermenschlichter Kindersatz, Babysitter und Seelentröster sein sollen. Ein Malinois will und soll ein Familienmitglied sein, aber als das was er ist: nämlich ein Gebrauchshund mit allem, was dazu gehört.




    Texte und Bilder sind Eigentum des o.g. Autors und des Malinois-Forums. Kopieren und Vervielfältigung bedarf schriftlicher Genehmigung.


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